Brief an mein Borderline

Hey, ich hab dir was zu sagen,
& ich weiß du willst mich lenken,
ja, ich fühle deinen Hass &
wie du's schaffst für mich zu denken.

Tut mir leid, das akzeptier ich nicht
du bist mir viel zu stark
du bist so krank & Schuld daran,
dass mich am Ende keiner mag.

Denn alle Menschen fürchten mich,
weil ich dich tief im Herzen trage,
du verperstest meine Liebe
& die Worte die ich sage.

Machst mir alles nur kaputt,
es ist egal was ich versuche,
hör mir zu, du bist der Grund
warum ich diese Welt verfluche.

Lässt nicht zu, dass ich auch Farben seh
machst mir alles schwarz & weiß
& sorgst am Ende sogar dafür,
dass mich alles hier zerreißt.

Ich hab versucht dich zu bekämpfen
schluck Tabletten, Therapie
& hab mich nachts im Schlaf gefragt
"Womit hab ich dich nur verdient?"

Du lässt mich glauben, dass ich Menschen,
die ich liebe plötzlich hasse,
machst die Dinge, die ich fühle
einfach nur zu einer Waffe.

Doch du schießt nur auf mich selber
& verwundest meine Seele,
nein, du willst nicht, dass ich lebe,
denn du liebst es mich zu quälen.

Ich will meine Fehler eingestehen,
doch du lässt das nicht zu,
du redest mir nur weiter ein,
ich hätte nichts damit zu tun.

Du machst mich kalt & egoistisch
raubst mir einfach meine Kraft,
du wolltest mich am Boden sehen
& hast das auch ganz gut geschafft.

Nein meine Ängste sind nicht echt,
doch du machst alles hier gefählich,
lügst mich an wenn du mir sagst,
zu mir ist niemals jemand ehrlich.

Sagst mir jeder Mensch ist schleht
& zeigst mir wie es früher war
"Denk doch zurück du warst alleine
und für dich war niemand da!"

Du machst mir klar ich wäre einsam,
weil mich niemand wirklich liebt
& wiederholst nur deine Worte,
bis man's selber auch so sieht.

Verzerrst mein Selbstbild bis ich merke,
ich bin hässlich & verkerht
& du sagst immer wieder leise,
ich sei eigentlich nichts wert.

Lässt mich nichts fühlen außer Hass
& Ängste alles was mir schmerzt,
redest mir ein, dass auch kein Mensch
mich irgendwann einmal begehrt.

Ja, schon als Kind war ich verloren,
denn du hast du dich entwickelt,
hast zerstört, was mir gehört.

Du bist der Fluch, an dem ich leide,
doch woher kommt deine Gier,
ich bin kein Mensch mehr, mit Gefühlen
sondern einer, der verliert.

Der sich nicht traut etwas zu sagen,
wenn ihm irgenwas nicht passt,
ich bin ein Mensch, der dieses Leben
& den Rest darin nur hasst.

Wie soll ich atmen oder leben,
mit dem Hass, der mich zerfrisst,
ich kann es einach nicht verstehen,
warum du gerade bei mir bist.

Ich wolte nie so sein wie jetzt,
du hast mich einfach so zerstört,
du willst die Seele in mir töten
ich hab's satt dir zuzuhören.

Oh, bitte geh & lass mich los,
ich wollte immer nur das Beste,
doch du klammerst dich an mich
und tötest damit auch das Letzte.

Ich hatte Chancen, aber du,
nur wegen dir bin ich so krank,
Ich geb nicht auf und sage mir,
es wird schon besser, irgendwann.

Es gab ne Zeit da war ich glücklich
ich war jung und hatte Träume,
nur dank dir sitz ich jetzt hier
und habe Angst was zu versäumen.

Kann nicht arbeiten, bin schlapp
selbst stundenlanger Schlag bringt nichts.
Du machst mich wahnsinnig doch zeigst mir
ja, mein Leben war ein Witz.